Filmtipp: Der Gesang der Flusskrebse  

Wenn ihr das aussergewöhnliche Buch von Delia Owens über das Marschmädchen Kya ebenso verschlungen habt wie ich, seid ihr sicher auch gespannt auf die langerwartete Bestsellerverfilmung. Der Film zum Buch lief kürzlich in den Kinos an. Produziert wurde er von Oscarpreisträgerin Reese Witherspoon.

Da es immer ein Wagnis ist, erst ein Buch zu lesen, das uns beeindruckt hat und dann den Film dazu zu schauen, habe ich gezögert. Oftmals ist die Enttäuschung gross. Kann der Film dem beeindruckenden Buch gerecht werden?

Gerade die Geschichte von Kya, die allein gelassen von ihrer Familie in der Sumpflandschaft im Süden der USA aufwächst, ist nicht einfach darzustellen. Ihre Kindheit, das Erwachsenwerden und dann noch die Beschuldigung des Mordes. Geprägt von Emotionen und grosser Naturliebe, ob das der Film wiedergeben kann? Da war ich kritisch.

In den Medienkritiken hiess es: «Newcomer-Schauspieler», »Genauso kitschig wie das Buch», u.a.

Ich war verwundert, das Buch fand ich keinesfalls kitschig. Zusammen mit einer Freundin beschlossen wir, uns selbst eine Meinung zu bilden.

Wir waren platt. Der Produzentin ist ein wunderschöner, eindrucksvoller und nachhaltiger Film gelungen. Wunderschön, poetisch und sensibel gespielt, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Kompliment an die Schauspieler, allen voran der Kya-Darstellerin Daisy Edgar-Jones. Sie spielte die Rolle so überzeugend und mit viel Emotionen, die sich in ihrem Gesicht widerspielten.

Wir haben den Film genossen und würden ihn uns auch ein zweites Mal anschauen.

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