Keine zu alt, eine Yogini zu werden

Hand aufs Herz. Erreichst du mit den Händen noch den Boden, wenn du dich mit durchgestreckten Beinen nach vorne beugst? Oder ist doch eher bei den Knien schon Schluss? Was als Kind eine Selbstverständlichkeit war, geht ab einem bestimmten Alter nicht mehr ganz so leicht. Schuld daran ist eine verkürzte Muskulatur, was langfristig zu Haltungsschäden führen kann. Doch das muss nicht sein. Ausser dem inneren Schweinehund gibt es keine Ausreden, um nicht bis ins hohe Alter etwas für seine Beweglichkeit zu tun.

Ich habe für mich Yoga entdeckt. Da reichen eine Yogamatte im Wohnzimmer und ein gutes Youtube-Video und schon kann es los gehen. Nein, ich schaffe keinen Handstand und selbst mein Baum steht auf wackeligen Füssen. Mir geht es beim Yoga nicht um Leistung, sondern um die wohltuende Wirkung, nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Denn die bewusste Atmung und die langsame Ausführung der Übungen hilft mir, zur Ruhe zu kommen.

Yoga stammt aus Indien und ist seit 3000 – 4000 Jahren bekannt. Dabei ging es ursprünglich nicht darum, die Gesundheit zu fördern und möglichst alt zu werden, sondern um möglichst lange und konzentriert im Lotussitz sitzen zu können. Dafür entwickelten die indischen Yogis Übungen, um den Körper geschmeidig zu machen und den Geist zu beruhigen. Heute ist Yoga auch im Westen beliebter denn je. Auch wenn es kein Allheilmittel ist, so harmonisiert Yoga bei regelmässiger Übung das Herz-, Kreislauf- und das Hormonsystem. Die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit verbessert sich und Stimmungsschwanken werden ausgeglichen.

Für eine saubere Ausführung der Übungen lohnt sich ein Besuch im Yogastudio. Doch es gibt auch unzählige Anleitungen auf Youtube. Meine Favoriten sind Yoga with Adriene oder Mady Morrison.

Bleib beweglich und Namasté!

Ein Highlight meines letzten New York Aufenthalts: Yoga im Bryant Park mit 300 Personen mitten in Manhattan.

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